Segeln mit Herz und Familie
Mit rund 100 begeisterten Mitgliedern sind wir ein Verein, in dem Gemeinschaft großgeschrieben wird. Ob beim Fahrtensegeln auf offener See oder bei der Nachwuchsförderung in unserer Jugendabteilung – bei uns findet jeder seinen Platz auf dem Wasser.
Bei uns findet das Vereinsleben zu jeder Jahreszeit statt
Neben der Zeit auf dem Wasser genießen wir das ganze Jahr über gemeinsame Erlebnisse: Sommerfeste unter Segelfreunden, spannende Segelcamps und Wandertage für die Familie oder gemütliche Runden bei unseren Skat- und Fahrtenseglerabenden.
Unser Vorstand
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Martin
1. VORSITZENDER
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Tomas
2. VORSITZENDER
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Roland
KASSENWART
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Michael
SCHRIFTFÜHRER
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Frank
HAFENMEISTER
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Tim
HAUSWART
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Martin
JUGEND
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Christoph
JUGEND
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Laura
REGATTEN
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Martin
VERANSTALTUNGEN
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Nils
FAHRTENOBMANN
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Peter
UMWELTOBMAN
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Julian
WEBSITE
Unsere Geschichte
Am 11.Mai 1931 wurde unser Klub von acht aktiven und ehrenamtlich tätigen Mitgliedern aus den Seglervereinen YC Dämeritzsee und SC Argo sowie zwei Abgeordneten des Preußischen Landtages im Hotel „Russischer Hof“ in Berlin – Stammsitz in Zeuthen bei Berlin – gegründet.
Gründungsziel war „Die Förderung der Ausbildung des Seglernachwuchses in den Vereinen des Deutschen Segler-Bundes durch finanzielle und materielle Unterstützung der bestehenden Jugendabteilungen“.
Zur damaligen Zeit war der Deutsche Segler-Bund einer von drei Verbänden, in denen sich die Seglervereine organisiert hatten. Die Förderer nutzten ihre Ämter und ihren Einfluss bis in die politischen Ebenen und konnten so eine Yawl in Stettin ankaufen und nach Berlin überführen. Sie wurde der Abteilung Berlin des Deutschen Segler-Bundes übergeben und fand ihren ersten Liegeplatz beim SC Argo am Zeuthener See. Auf ihr wurden Jugendliche aus den Vereinen des Deutschen Segler-Bundes ausgebildet. Trainingslager und Jugendtreffen wurden ebenfalls so finanziert.
Die politische Entwicklung in Deutschland hatte im Jahre 1933 zur Folge, dass alle Seglervereine im Deutschen Segler-Verband vereinigt wurden. Der Deutsche Segler-Bund beschloss im September 1933 seine Liquidation.
Das Satzungsziel unseres Klubs hatte damit seine Grundlage verloren. Die Satzung wurde geändert und es schlossen sich weitere aktive Segler unserem Klub an und übten aktiv Regatta- und Fahrtensegeln bis in die Ostsee aus. Die Boote und Mitglieder waren in Vereinen im Raum Zeuthen ansässig und hatten weder einen eigenen Hafen noch Klubhaus.
Die Kriegsjahre 1939 bis 1945 schränkten das Vereinsleben stark ein und führten letztendlich zum Verlust der Boote. Die Vereinsunterlagen wurden ebenfalls durch Kriegseinwirkungen vollständig vernichtet.
Nach Jahren der Ungewissheit war es der Initiative des Ehrenvorsitzenden Alfred Pöppel und dem Kd. Wolfgang Kaiser zu verdanken, dass am 6.März 1954 eine Mitgliederversammlung zusammentrat, in der der Vorstand gewählt und eine neue Satzung beraten wurde.
Im September 1954 wurde der DSC in den DSV und BSV aufgenommen. Die DSC-Flotte wurde größer, aber der DSC war ein Klub ohne Heim und Steganlage. Im Dezember 1960 stimmte die Mitgliederversammlung einem Pachtangebot von Gelände und Haus zu.
Von nun an hatte der DSC seine Heimat in Gatow. Die Mitglieder hatten in dieser Zeit Unglaubliches geleistet und Gelände und Haus hergerichtet. Bis heute war dies Verpflichtung für die folgenden Generationen, die aus Hafen und Gelände ein wahres Kleinod gemacht haben. Diese Leistung konnte nur durch die Bereitschaft, sich ohne wenn und aber einzubringen, erbracht werden. Für die Mitglieder stand und steht der abgewandelte Spruch von John F. Kennedy als selbstverständliche Maxime fest: „Frage nicht, was der Verein für dich tun kann, sondern frage dich, was du für den Verein tun kannst“.
Die Anfänge des „Optimistensegelns“ auf der Unterhavel wurden im Wesentlichen vom damaligen Vorsitzenden Alfred Pöppel mit initiiert. 1966 schrieb der DSC gemeinsam mit dem WSV 22 erstmalig Wettfahrten für den Optimisten aus. 8 Vereine nahmen mit 12 Booten teil. Bereits 1968 kamen 72 Teilnehmer darunter auch amerikanische und britische Jugendliche. 1969 waren es dann 120 Teilnehmer.
Auf der Freizeitschau Berlin im gleichen Jahr wurden vom WSV 22 und dem DSC in einem Werkraum einer Messehalle die Möglichkeiten der Fertigung von Optimisten aus Kunststoff vorgestellt. In den Jahren 1967 bis 1978 stellten Segler aus dem DSC die Deutschen Meister bei den 15 qm, 16 qm u. 20 qm Jollenkreuzern und der Jugendmeisterschaft der Europe. Das Fahrtensegeln nahm schon damals einen breiten Raum in den sportlichen Aktivitäten ein und ist heute das sportliche Standbein des DSC.
Unser Klub schätzt sich glücklich vor dem Hintergrund der Veränderungen im Lande, unserer Stadt und der Gesellschaft, ein schönes Gelände und eine schöne Steganlage zu haben. Vor allem sind wir glücklich darüber viele junge Familien mit Kindern in unserer Mitte zu wissen.
Für die Zukunft sind wir guter Hoffnung und setzen darauf vor allem den Kindern und Jugendlichen die Freude an unserem Sport zu vermitteln. Die weiterführende Ausbildung für Regattenteilnahmen wird in Stützpunkten des Berliner-Segler-Verbandes geleistet. Hier profitieren wir von der Solidargemeinschaft im Verband, speziell dem Bezirk Unterhavel.
Hier schließt sich der Kreis und wir kommen damit zum Grundgedanken unserer Gründerväter zurück, der uns weiterhin Verpflichtung sein wird.
Hans-Jörg Schmidt
Ehrenmitglied und Mitglied des Ältestenrates
Unser Hafen
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Unsere Hafenanlage basiert auf einer robusten Stahlrahmenkonstruktion, die fest im Havelgrund verankert ist. Ursprünglich mit Holzbohlen ausgestattet, haben wir die Stege für einen wartungsarmen Ganzjahresbetrieb auf verzinkte Stahlgitterroste umgestellt.
Insgesamt bietet der Hafen 40 Boxen, 4 Hängestände sowie zahlreiche Landliegeplätze für unsere Jugendabteilung. Zwei Spezialboxen erlauben eine Schiffslänge von bis zu 36 Fuß. Um Stress beim Anlegen und im Hafenalltag zu vermeiden, prüfen wir bei Bootsvergrößerungen vorab gemeinsam die Platzverhältnisse und den Heckdalbenabstand.
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Der DSC legt Wert auf Eigenständigkeit: Wir betreiben unsere Anlage weitestgehend autark mit eigenem technischem Equipment. Dazu gehören ein elektrisch betriebener Mastkran sowie eine funkferngesteuerte Seilwinde.
Um die Einsatzbereitschaft der Geräte langfristig zu sichern und Ausfallzeiten durch unsachgemäße Bedienung zu minimieren, werden diese ausschließlich von eingewiesenen Mitgliedern bedient. Geschweißte Spundwände vor den Kopfstegen sorgen zudem für einen ruhigen Hafen und reduzieren den Wellenschlag merklich.
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Sicherheit steht an erster Stelle: Die Steganlage ist flächendeckend mit CEE-Steckdosen ausgestattet, die über moderne FI-Typ B Schalter abgesichert sind. Zur Brandprävention und Sicherheit achten wir strikt darauf, dass Stecker bei Abwesenheit gezogen werden. Der individuelle Energieverbrauch kann bei Bedarf über vorgeschaltete Zähler ermittelt werden.
Über allem thront unser Flaggenmast, der während der gesamten Saison stolz unseren Clubstander trägt und weithin sichtbar die Identität des DSC markiert.
Falls du Interesse hast Mitglied in unserem Verein zu werden, freuen wir uns über deine Nachricht.
Bei Fragen kannst du dich gerne auch direkt bei uns melden:
kontakt@deutscherseglerclub.de